Astrid Petermeier

Neues aus dem Rührgebiet


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SATTE NEUE KURZGESCHICHTEN

Einer der sieben apokalyptischen Reiter ist der Hunger. In der westlichen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts hat er es sich zur Aufgabe gemacht, uns an Übersättigung verhungern zu lassen.
So kamen wir auf die Idee, uns das Thema SATT für Kurzgeschichten vorzuknöpfen. Helmut Dreiers ist kurz, knapp und doch satt bis obenhin.
Helmut Dreier, SATT.
Meine entspringt den Erfahrungen, die ich in der ersten Jahreshälfte als Krankenhausbesucherin gemacht habe. Bis auf den Schluss der Geschichte durfte ich das alles beobachten, musste nicht groß dichten. Nun wünsche ich mir, dass die Realität auch den Schluss noch nachlegt…
Astrid Petermeier: Wer das Essen nicht genießen kann


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Theo Petermeier, 16. August 1927 bis 24. April 2016

PapaBVB

Der 3. Mai war ein außergewöhnlicher Tag im Leben unseres Vaters:
– es war der Geburtstag seines großen Bruders Willy, den er gern mit ihm feierte
– er wurde am 3.5.1944 verwundet, was ihm zugleich das Leben rettete, da er als Verwundeter nicht in russische Kriegsgefangenschaft musste
– am 3.5. 2009 verlor er seine geliebte Frau Else, mit der er 59 Jahre glücklich verheiratet war
– als wir ihn heute, am 3.5.2016, zu Grabe trugen, hat er uns gemeinsam mit unserer Mutter zugelächelt.

Als wir uns von ihm verabschiedeten, lag ein Lächeln auf seinem Gesicht und auch, wenn es heute schwer fällt, sagte es uns, dass wir es weiter in die Welt tragen dürfen. Weiterlesen →


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In der Stille

Der Wunsch nach Stille ist zur Zeit beliebt, regelrecht in Mode gekommen – jedenfalls bei Menschen über Dreissig.

Sei still, Abendstille-kille-kille, lähmende Stille, stillhalten, Still-BHs, still sitzen, die Musik beginnt in der Stille, stillgestanden!, Durst stillen…

Was macht Stille aus? Reicht die Abwesenheit von Geräuschen? Kann man Stille in der Musik finden oder ist das widersinnig? Ist Meditation still? Kann Stille quälend sein? Hat Stille ein Material, eine Farbe?

Drei Kurzgeschichten zum Thema „In der Stille“ von Jette Dorka, Helmut Dreier und Astrid Petermeier widmen sich dem – nicht immer still.
Ihr könnt sie ja ganz stikkum kommentieren – sprich: eure e-mail-Adresse erscheint nicht, wenn ihr das tut und den Kommentator-Namen wählt ihr selbst. Wir würden uns auch ganz still freuen.


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„Wenn ich ein IS-Obermufti wäre…“

Nicht erst seit Silvester haben Frauen und Schwule in Sachen Gleichberechtigung Fürsprecher, die mich teils grinsen, teils stutzen machen. Als Feministin der 70er möchte ich mir/uns glatt auf die Schulter klopfen und sagen:
„Jungs, euch haben wir in den letzten 40 Jahren aber gut hingekriegt.“
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Feste und noch fester vorbereiten

Na, alle schön im Stress oder Zeit und Lust auf schräge Weihnachtsgeschichten?
Diesmal geht’s um die Vorbereitungen: Jette Dorka, Helmut Dreier und unsereine waren richtig fleissig. Ihr könnte sie unter Kurzgeschichten/Festvorbereitungen lesen und – wow! – sogar hören, unsere neuesten Kurzgeschichten.
Am liebsten wär’s uns, wenn sie mal jemand kommentiert. Kritik ist schließlich das „Brot des Künstlers“, Applaus auch, wir ertragen alles, bloß nicht die ewige Stille eurerseits. Also: macht uns doch das Weihnachtsgeschenk eines Kommentars.
Dazu müsst ihr zwar eure mail-adresse hier hinterlassen, aber die sieht niemand. Die dient nur dazu, mich vor Werbe-„Kommentaren“ zu schützen. Ihr könnt also seelenruhig und ganz besinnlich unter Pseudonym kommentieren….


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KOFFER-GESCHICHTEN

Seit September haben Jette Dorka, Helmut Dreier und unsereine an Kurzgeschichten über Koffer geschrieben und unterwegs festgestellt, dass wir Material für mehr als je eine Kurzgeschichte gehabt hätten. Na, vielleicht kommen noch welche hinzu. Die ersten drei sind jetzt zu lesen – und wie immer sind wir froh, wenn mal jemand einen Kommentar auf dieser Seite wagt. Also: Kurzgeschichten, drei Koffer….

In der Hoffnung, sie mögen sich nicht einsam fühlen, habe ich mir ganz anbei die Mühe gemacht, die Kurzgeschichten zu vereinzeln: ihr findet jetzt unter dem jeweiligen Thema
die Kurzgeschichte unter Autorennamen.
Aktuell befassen wir uns mit dem herzigen Thema „Festvorbereitung“ – die Geschichten dazu gibt’s dann zu Weihnachten.


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Eine Reise zu den Sternen der Nordstadt. 5. Station: VENUS – Atelier Gudrun Kattke

Die Sonne durchzieht das Zeichen Waage und ich bin schon wieder auf der Venus gelandet. Dies nicht nur, weil meine erste Nordstadtvenus sich verabschiedet hat (Frau JanThra hat die Taimassage an einen Nachfolger abgegeben). Vielmehr beherrscht die Venus aus astrologischer Sicht zwei Tierkreiszeichen: im Stier ist sie die sinnliche Venus Pandemos, in der Waage die luftige Venus Urania, mit großem Interesse an Kunst, Musik, Literatur.
So bin ich im Atelier der Künstlerin GUDRUN KATTKE in einem Nordstraßen-Hinterhof gelandet. Weiterlesen →


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ZUSAMMENSTOSS MIT HÄNDI

Händies in den Händen Jugendlicher – Fluch oder Segen?
Dass ich diese Frage noch mal unter völlig neuem Licht betrachten würde, hätte ich bis gestern auch nicht gedacht.

VORHER
Wer kennt das Elend nicht? Man sieht den Neffen selten genug, lädt ihn zum Essen ins Restaurant ein und muss das Gespräch siebzehn Mal unterbrechen, weil auf seinem Händi eine message eingeht.
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Eine Reise zu den Sternen der Nordstadt: 4. Stern DIE SONNE: BUNTE SCHULE NORD

Unsere Sonne scheint natürlich am Nordmarkt, der unbestritten das Herz, das Zentrum der Galaxie Nordstadt ist. So, wie die Sonne im astrologischen Sinne den Boss, die Regisseurin des Lebensfilms darstellt. Sie sagt dem kleinen Helden, wie, auf welche Weise er sich in das Abenteuer Leben stürzt, wie er die Hindernisse überwinden und seine Aufgabe erfüllen kann. Als Regentin des Zeichens Löwe (der ja auch gern mal brüllt wie eine wildgewordene Regisseurin) liebt die Sonne ihre Freizeit, ist ein äußerst kreatives Wesen, eben wie ein Kind, das lustvoll loslegt.
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Neue Kurzgeschichten: Runder Geburtstag

Vor langen Jahren habe ich am Boden gelegen vor Lachen, als ich in der Tageszeitung die Seite „Grüße und Glückwünsche“ aufschlug. Dort prangte das Konterfei eines Dortmunders, der 40 und von seinen Freunden beglückt wurde. Die hielten den Anlass nämlich für passend, neben sein Foto ein kleines Gedicht zu setzen, das folgendermaßen begann: „Immer dicker wird der Bauch, immer kürzer wird der Schlauch…“

Warum Jette Dorka und unsereine uns dieses Thema vorgeknöpft haben, könnt ihr euch selbst ausmalen – nachdem ihr unsere Geschichten gelesen und kommentiert habt.